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Montag, 24. Oktober 2016

Die Faszination an der modernen Klassik

Klassische Musik in der Moderne erlebt eine Renaissance seit einigen Jahren.

 Ungebrochen ist die Aufmerksamkeit am Genre, vor allem zeitgenössische Komponisten haben einen großen Anteil daran, dass klassische Musik und Teile der Neoklassik gefragt sind.

Doch warum ist das so, was fasziniert in Zeiten von Pop und Charts Menschen, zurück an die Wurzeln der Klassik zu gehen und diese ungebrochene Aufmerksamkeit zugestehen? Auf unserer Hauptseite - ein essay und ein Erklärungsansatz:

Dienstag, 11. Oktober 2016

Diamond Gloss - Primavera (2016)

Primavera by Diamond Gloss

Malerische Klanglandschaften von Frühling und Herbst.

Bei einigen Frauen findet man Diamond Gloss in der Handtasche, in der Musik steht der Name allerdings für atmosphärische Klanglandschaften im Genre des Ambient. Dahinter verbirgt sich der Portugiese Gonçalo Pereira. Der Multiinstrumentalist war früher Frontmann der Post-Rock Band ‚How Comes The Constellations Shine‘ und ist nun auf Solopfaden unterwegs. Einen Namen machte der Künstler sich mit den Alben Bears (2011) und Nomawkish (2014), nun liegt das dritte Werk mit den Namen „Primavera“ vor, mit großem Unterschied zu dem Vorgänger allerdings.

Donnerstag, 6. Oktober 2016

Acedis - Inner​.​solo EP (2016)

 Inner​.​solo by Acedis

Neoklassische Romantik aus Russland.

Russland besitzt eine lange Tradition im Bezug auf klassischer Musik. Darüber hinaus bietet das Land mit seinen endloser Landschaften aus Wäldern und Einsamkeit genug Potenzial für Künstler, die Inspiration für ihre Werke zu finden. Acedis dürften die wenigen ein Begriff sein. Dahinter steckt der kreative Pianist Sergej aus Russland. Und Sergej ist verliebt – in die Neoklassik. Das merkt man überdeutlich bei seinem neuen Werk „Inner.Solo“. Die EP bietet genug Atmosphäre, um sich die endlosen Weiten von Mutter Russland in Gedanken vorzustellen.

Montag, 3. Oktober 2016

Reeder - A Quiet Place EP (2016)

 A Quiet Place by Reeder

Augenblicke voller Gefühl und Erinnerungen.

Jetzt, da so langsam die Herbstromantik bei einigen zu blühen beginnt, empfiehlt es sich, diese auch akustisch zu untermalen. Empfehlen können wir Reeder, ein Soloprojekt von Dan R. Branch aus Southampton in England. Der Pianist erschafft auf seinem Instrument fragile und bezaubernde Sonaten, unterstrichen mit neoklassischen Einflüssen. Die aktuelle EP „A Quiet Place“ läutet auf charmante Weise die Herbstage mit melancholischen und anmutigen Klängen ein.

Dienstag, 13. September 2016

Ed Carlsen - The Journey Tapes (2016)

 The Journey Tapes
Gefühle von Sehnsucht, Melancholie und fragile Schönheit.
Musik als inspirierende Form der Kunst anzusehen, ist eine tragende Säule von vielen kreativen Künstlern. Die perfekte Ausdrucksweise in den Liedern zu erschaffen, damit andere sich identifizieren, ist ein nobles Streben. Wir stellen nun einen Mann vor, der genau dieses Ziel verfolgt. Die musikalische Laufbahn von Ed Carlsen aus Kopenhagen begann mit dem 6. Lebensjahr, über 20 Jahre war die Gitarre sein treuer Begleiter. Mit dem Klavier trat ein neues Instrument in das Leben von Carlsen und damit auch eine neue Sichtweise von Kompositionen. Sein Debüt „The Journey Tapes“ ist eine Reise durch Landschaften der modernen Klassik mit viel Herz und Gefühl.

Dienstag, 6. September 2016

Patrick McBride - Minimalism EP (2016)

Ein Wegbegleiter für Spaziergänge oder verträumte Momente.
Jetzt, wo die Tage wieder kürzer werden und einsam die Blätter zu Boden taumeln, ist für einige die Zeit für melancholische Momente gekommen. Eine passende Untermalung im musikalischen Sinn bietet der Amerikaner Patrick McBride. Der in Miami ansässige Kunst- und Grafikdesigner besitzt eine talentierte Ader für atmosphärische Klanglandschaften im neoklassischen Stil. Schon ein wenig verwunderlich, wenn man seine früheren Electro-Werke als Referenz heranzieht. Denn seine EP „Minimalism“ ist eine Verkettung der Neoklassik mit der akustischen Natur. Ein Wegbegleiter für Spaziergänge oder ruhige, verträumte Momente.

Montag, 5. September 2016

Sleeping At Last - The Spring (2016)

Klangfarben zwischen Größen wie Sigur Rós und Ólafur Arnalds. 
Recht lange ist der Musiker Ryan O'Neal mit seinem Projekt Sleeping at Last im musikalischen Geschäft zu finden. Die Wurzeln reichen bis in das Jahr 1998 zurück, mit dem letzten Album „Atlas“ konnte der Amerikaner seinen Bekanntheitsgrad weiter ausbauen. Mit „The Spring“ greift Ryan ein Thema auf, das für uns selbstverständlich ist, für andere jedoch nicht. Es geht um den wertvollsten Rohstoff auf unserem Planeten, es geht um sauberes Wasser. „The Spring“ ist der Soundtrack zum Kurzfilm zur Organisation Charitiy: Water. Musikalisch interpretiert irgendwo zwischen Klangfarben der isländischen Größen Sigur Rós und Ólafur Arnalds. 

Montag, 29. August 2016

Mathew Roth - The Vulture & The Sparrow (2016)

Musikalische Reise durch die Dunkelheit und zurück ins Licht.
Künstler, die einen sehr tief greifenden Wandel erleben, drücken diese Erfahrung natürlich in ihren Werken aus. Mit „Written & Unsent“ oder „Immersion“ erlangte der in Ithaca (New York) wohnende Musiker Mathew Roth weltweite Bekanntheit. Mathew’s Musikkarriere begann bereits mit 15 Jahren, ein einschneidiges Erlebnis formte den Künstler zu dem, was ihm heute auszeichnet: eine musikalische Persönlichkeit im Genre der modernen Klassik, der in einem Atemzug mit Größen wie Ólafur Arnalds oder Dustin O'Halloran genannt wird. Sein neues Album „The Vulture & The Sparrow“ folgt daher auch einem Konzept, wie man sicher erahnen kann. Es ist eine musikalische Reise durch die Dunkelheit und zurück in das Licht.

Freitag, 22. Juli 2016

Jameson Nathan Jones - Of Past & Present EP (2016)

Ein Debüt mit einer breiten Palette aus Klangfarben.
Liebe für starke Melodien mit einem sich immer weiter entwickelnden Sinn für Exploration. Dieser Aspekt steht Pate für den Pianisten und Musiker Jameson Nathan Jones aus den Staaten. Aus einer Reihe von aufgezeichneten Klavierimprovisationen und Experimenten beschloss der Amerikaner, zusammen mit seinem Freund und Cellisten Otávio Kavakama, ein Musikprojekt zu gründen. Im Genre der Neoklassik angesiedelt, gibt es erste Höreindrücke mit der EP „Of Past & Present“. Mit einem hohen Ziel: den Hörer emotional und unabhängig von der Instrumentierung zu bewegen.

Dienstag, 19. Juli 2016

Thomas Laduguie - Cellosphères (2016)

Romantische Neoklassik aus Frankreich.
Klassisch, ruhig und verträumt, das sind primäre Attribute der Kompositionen vom Franzosen Thomas Laduguie aus Toulouse. Im Flair der Neoklassik erschafft der Franzose eine atemberaubende Atmosphäre mit seiner Musik. Gleichermaßen mit dem Klavier und dem Cello zaubert der Multiinstrumentalist ein akustisches Filmerlebnis in den Kopf. Auch auf seinem neuen Werk „Cellosphères“ interpretiert der Franzose die moderne Klassik auf seine, ganz spezielle Weise.

Donnerstag, 14. Juli 2016

JP Hartnett - 8 (2016)

Moderne Klassik mit melancholischen Facetten.
Pianisten haben es heute nicht sehr leicht. Der Grund, es gibt auf der Welt wahrlich sehr viele talentierte Musiker, die es schwer haben, aus der Masse herauszustechen. Einige haben diesen Schritt erfolgreich getan und sind weltberühmt, andere kommen über einen gewissen Grat nicht hinaus. Potenzial haben sie alle, denn klassische Musik ist ein Genre, welches heute noch keine Anzeichen macht, den Reiz und den Charme zu verlieren. John-Patrick Hartnett aus London zählt definitiv zu diesen Talenten, wie seine aktuelle EP „Eight“ beweist.

Freitag, 8. Juli 2016

The Bird's Companion - Selected Works (2016)

Romantische Momente für lauwarme Sommernächte.
Einen kanadischen Künstler möchten wir Euch heute etwas näherbringen, dessen musikalische Werke ideal für lauwarme Sommernächte erschaffen wurden. Casey van Wensem ist der kreative Kopf hinter dem Projekt The Bird's Companion, welches im Genre der modernen Klassik angesiedelt ist, mit leichten Anteilen auch aus dem Ambient und Post-Rock. Mit seinem neuen Werk „Selected Works“ legt der Komponist eine Zusammenstellung seiner schönsten Werke vor, welche die kreative Vielfalt von Casey aufzeigt.

Freitag, 1. Juli 2016

TrucitatE - A New World (2016)

Sehr expressionistische und gefühlbetonte Vielfalt.
TrucitatE ist das Projekt vom Instrumentalisten Johannes Nonn aus Leipzig. Das Besondere ist der Aspekt, dass neben Post-Rock Einflüssen vor allem Streichinstrumente eine überdurchschnittliche Rolle spielen bei dem Stil von Johannes. Post-Rock mit Klassik vermischen ja bekanntlich viele Künstler, doch TrucitatE versteht dennoch, etwas Besonderes zu erschaffen, was sich deutlich abheben möchte. Längst kein Geheimtipp mehr, kreiert TrucitatE eine atmosphärische Symbiose aus beiden Genres. Auch auf seinem neuen Werk „A New World“ ist dieser Aspekt außerordentlich hervorragend gelungen.

Mittwoch, 22. Juni 2016

Antendex - Aural Selection (2016)

Eine fabelhafte Symbiose aus Ambient und Klassik.
Ungarn blickt zurecht auf eine sehr vielschichtige Musiklandschaft und das nicht erst seit der Gegenwart. Auch wir sind immer erstaunt, welche talentierten Kreativköpfe aus diesem Land stammen. Unter diesen ist auch Tamás Olejnik, der mit seinem Projekt Antendex seine Laufbahn mit elektronischer Musik begründete. Heute allerdings gehören seine Kompositionen zum festen Bestandteil des Ambient, wie auch sein neues Werk „Aural Selection“.

Freitag, 17. Juni 2016

Benihana - Chapters (2016)

Zitat: „Listen to this at 3am in the dark.“
Das nachfolgende Projekt hat nichts mit der gleichnamigen Gastronomie in den Staaten zu tun. Hinter Benihana steckt der Künstler Benjamin Murray aus Neuseeland. Und die Erfahrung zeigt, dass Musik aus dem anderen Teil unserer Welt so vielseitig und bezaubernd ist, wie die Landschaft dort. Benjamin rief sein Projekt ins Leben, um zu verstehen, wie gewisse Prozesse in der Musikindustrie ablaufen. Das er dabei mit seinem Album „Chapters“ ein unvergessliches Musikerlebnis geschaffen hat, ist die Pointe dieser verrückten Geschichte.

Mittwoch, 15. Juni 2016

They Danced Like Programmed Angels - The Current (2016)

Komplexe und vielschichtige Kompositionen aus Ambient und Klassik.
Ein weiteres großartiges Stück in der modernen Klassik stellt das Projekt They Danced Like Programmed Angels dar. Dahinter steckt der kreative Kopf Jon Wolper, der Washington sein Zuhause nennt. Mit seinem neuen Album „The Current“ legt der Amerikaner den ersten Grundstein für eine erfolgreiche Karriere. The Current vereint moderne Facetten der klassischen Musik mit dem aus dem Ambient. Dass diese Symbiose immer funktioniert ist sicher nichts Neues, trotzdem fasziniert das Album auf jede erdenkliche Weise.

Donnerstag, 2. Juni 2016

Iefen - Gloaming (2016)

Musik für die Suche nach Schönheit in einer gebrochenen Welt.
Für nachdenkliche Gespräche mit langjährigen Freunden, lange Autofahrten durch verlassene Landschaften oder einfach auf der Suche nach der Schönheit in einer gebrochenen Welt. Musik zu erschaffen für diese Aspekte, ist das Ziel von Evan Dixon, der Kreativkopf hinter Iefen. Der aus Athens (Georgia) stammende Amerikaner hat in der Vergangenheit schon sehr eindrucksvolle Stücke im Bereich der Neoklassik veröffentlicht. Mit seinem neuen Album „Gloaming“ beschreibt er die Natur auf eine sehr emotionale, akustische Weise.

Dienstag, 24. Mai 2016

Alvaro Barcala - Absence (2016)

Ein endloses Meer, wahrer pianistischer Kunst.
Gefühlsbetont in Welten abtauchen mit dem Klavier, dafür steht der Spanier Alvaro Barcala. Der Spanier, der nebenbei auch Zeichnungen und Bilder illustriert, ist in erster Linie mit seinen Werken in der modernen Klassik zu finden. Dabei steht das Klavier an erster Stelle, womit der Künstler auf seinem neuen Album „Absence“ auch aufzeigt, wie wundervoll Stücke auf diesem Instrument eine Atmosphäre ausbreiten, welche tief in das Herz dringen können.

Dienstag, 3. Mai 2016

Tamás Kátai - Slower Structures (2016)

Vielschichtig und Ambitionen, eine Perle im Genre zu werden.
Tamás Kátai ist Komponist und Performer hinter dem Black-Metal-Projekt Thy Catafalque und der experimentellen Metallband Gire. Und doch hat der nun in Schottland lebende Mann noch eine völlig andere Seite. Auf seinem zweiten Album „Slower Structures“ wird man seine eigene Interpretation der Neoklassik finden. Denn dieser ist sehr anmutig gestaltet, selbst Facetten aus dem Folk und dem Experimentellen wird man auf seinem neuen Album finden. Und Slower Structures hat durchaus Ambitionen, ein Juwel im Genre zu werden.

Montag, 2. Mai 2016

Myristica - Star​-​filled Skies (2016)

Verneigt sich akustisch vor der Kindheit auf einem einzigartigen Niveau.
Gezeitenstrom beschäftigt sich ja mit atmosphärischer Musik. Das ist bekannt, trotzdem gibt es heute ein Unikat zu lesen. Denn hochgradig atmosphärisch ist die Musik von Mei-Ling Grey, die Frau hinter dem Projekt Myristica. Das besondere - ihr neues Album „Star-filled Skies“ wurde von ihrer 12 jährigen Tochter inspiriert. Was man dem Album auch sofort anmerkt, im positiven Sinne. Denn schlagartig wird man zurück in seine eigene Kindheit versetzt, ohne etwas dagegen unternehmen zu können.