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Dienstag, 7. August 2012

Endless Melancholy - Before, After (2012)

Endlose Melancholie im Neoklassik Gewand.

Was darf man von einer Band erwarten, die so einen prägnanten Titel trägt? Diese Frage beantwortet der Solo-Künstler Oleksii Sakevych aus der Ukraine seit dem ersten Werk „Dreams“ vor knapp zwei Jahren. Deutliche Einflüsse auf seine Kompositionen üben Größen wie Ólafur Arnalds, Nils Frahm, oder Library Tapes aus, so ist es nicht verwunderlich, mit welcher „Musik“ Oleksii auf seinem aktuellen Werk "Before, After" aufwartet.

Endless Melancholy verzaubert jedenfalls von der ersten Minute an mit schwermütigem, aber verträumtem Ambiente im Stile der Neoklassik. Hervorgerufen durch emotionale Einbettung von Klavier, Violine und romantischem Synthie-Spiel. Untermalt werden die Arrangements mit wirklich exzellenten und atmosphärischen Naturklängen. Da rauschen die Wellen am Strand, da prasselt der leise Regen auf die Erde, schnell versinkt man in diese Traumwelt.

War das Debüt einzig und allein auf Klaviersonaten ausgelegt, so deutlich merkt man dem aktuellen Werk die Interpretationen von moderner Klassik an. Man muss allerdings fair anmerken, dass Endless Melancholy keine neuen Maßstäbe im Genre setzt oder gar setzen möchte. Trotzdem wirkt die Faszination von Klang und Gefühl, sehr routiniert sind alle fünf Songs arrangiert, vor allem „You are the Moonlight“.

Freunde von melancholischen Klangteppichen werden dennoch ein Auge auf Oleksii aus der Ukraine werfen. Wie angemerkt, entfacht „Before, After“ eine eigene Magie inklusive Charme und das Ganze für (fast) kein Geld unter Bandcamp. (name your price)


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