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Mittwoch, 20. April 2016

Wander - Mourning (2016)

Der Weg der Amerikaner zu einer festen Größe Im Genre vorprogrammiert.
Eine junge Formation stellen Wander dar, von den in Zukunft man das eine oder andere sicher noch hören werden. Denn die vier Jungs aus Oakland sind nicht nur talentiert, sie legen die Messlatte für Debütalben im Post-Rock Genre ziemlich hoch.
Mourning heißt das gute Stück, bei dem man schon einen klaren Eindruck bekommt, was die Band in Zukunft anstrebt und wohin der Weg führen mag.

Für ein Debütalbum ist Mourning ganz schön dynamisch und komplex ausgefallen. Wander zelebrieren einen modernen, typischen Post-Rock mit minimalen Anleihen aus dem Shoegaze. Facettenreiche und dynamische Post-Rock-Landschaften, durchtränkt mit einem Hauch träumerischen Einschlag, das kann man von den meisten der Songs erwarten. Angereichert mit auf hohem Niveau agierenden Gitarrenwänden, breiten diese Klangstrukturen eine dichte Atmosphäre aus.

Wander scheuen auch nicht zurück, es ordentlich krachen zu lassen. Harmonische Passagen werden mit emotionalen Gitarrenausbrüchen zu einem wahren Ohrenschmaus verwebt. Songs wie „Valor“ oder „Soar“ laden regelrecht dazu ein, die Replaytaste zu drücken. Da tut es gut dass Wander mit „Farewell“ ein kleines, hochdynamisches Intermezzo in ihrem Album eingebaut haben. Mangelnde Abwechslung kann man daher Mourning beim besten Willen nicht vorwerfen.

Respekt, was Wander da für ein Debütalbum abgeliefert haben. Der Weg der Amerikaner zu einer festen Größe im Post-Rock ist quasi vorprogrammiert. Kauf- und Streamoption wie immer auf der Bandcamp Seite.




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