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Freitag, 4. Januar 2013

Consciousness Removal Project - Tacit (2013)

Ein Finne - vieleschichtige Kompositionen.
Hinter dem Projekt Consciousness Removal Project verbirgt sich der Finne Antti Loponen, der schon seit einigen Jahren recht erfolgreich als Solokünstler unterwegs ist. Als ein Markenzeichen vom Finnen dürften die vielschichtigen Kompositionen sein, die vom Ambiente, Post-Rock bis hin zu krachenden Post-Metal reichen. Auch auf seinem neuen Werk „Tacit“ ist ein breites Spektrum an herausragenden Kreationen zu finden – ein Album, welches bei Solokünstlern seines gleichen sucht.

Diese Aspekte finden sich schon im ersten Song und Opener von Tacit. Eingeleitet durch ein sehr melodiöses Saxofon-Spiel, birgt das Album noch so einige Highlights in den insgesamt 8 Titeln. Es finden sich immer wieder Nuancen von verwobenen Landschaften aus dem Post-Rock, die mit gitarrenlastigen Arrangements aufgemöbelt werden. Mercurial oder Decay Practice wären ideale Beispiele hierfür. Auch klassische Elemente wie Piano oder Cello sind in Tacit mit eingeflossen, um dem Album eine gewisse Dynamik zu verleihen. Für einen Solokünstler eine wahre Herausforderung, welche der Finne sehr eindrucksvoll meistert.

Auch ein Pluspunkt ist die Herangehensweise, mit dem das Album abgerundet wurde. Harte und recht brachiale Stücke wechseln sich mit ruhigen, teils seichten Passagen ab und treten trotzdem nicht auf die Stimmungsbremse. Eine Mischung, die es durchaus in sich hat. Zwar ausnahmslos reine instrumentale Stücke (bis auf dem letzten Song), doch jeder Einzelne besticht durch eine sehr professionelle Ausarbeitung.

Es ist ja in der Musikbranche ja längst kein Geheimnis mehr, dass Finnen wahre Multitalente sind und schon mit der Gitarre auf die Welt kommen. Antti Loponen und sein Soloprojekt untermauert diese Behauptung auf das Maximum. Tacit ist ein herausragendes und vielschichtiges Album, welches auf Bandcamp unter der Rubrik „name your price“ heruntergeladen werden kann. Für so ein Werk dürfte man durchaus ein paar Euros übrig haben.


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