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Dienstag, 29. November 2011

Wess Meets West - Chevaliers (2011)

Many Hands Help Build This Ship.
Dieser Satz steht für eine außergewöhnliche Band aus dem Osten der Vereinigten Staaten. Wess Meets West sind seit ihrem Debüt "You Women..." zu einer ambitionierten Formation gereift.
Das Album "Chevaliers" ist der neuste Streich der Amerikaner. Wer vor elektronischen Einflüssen nicht zurückschreckt, bekommt mit dem neuen Album einiges auf die Ohren.

Denn Wess Meets West beherrschen nahezu eine perfekte Symbiose von Atmosphäre und Gitarrengewitter. Und das Ganze zelebriert die Band auf sehr hohem Niveau. In erster Linie wird auf Chevaliers der Fokus auf emotionale Gitarrenarbeit gelegt. Hin und wieder überraschen dann doch eingängige Parts gefolgt von intelligent agierender Tempoverschleppung. Die elektronischen Spielereinen werden zwar eingearbeitet, entfalten sich aber nur in speziell dafür vorgesehenen Stücken.
 Konsequent bleibt man bei treibenden Gitarrenarrangements und vorzeigbaren Drumeinlagen.

Selten driftet man in sphärische Klanglandschaften ab, um in dem Album die gewohnte Tiefe zu erreichen. Bestes Beispiel hierfür wäre der Song "Chandeliers". Nein, Wess Meets West stehen für treibenden Rock, angereichert mit Anleihen, beispielsweise dem Post-Rock. Irgendwo zwischen Russian Circles und Expolsion in the Sky.

Und diese Mischung geht voll und ganz auf. Man legt wert auf eine individuelle Gestaltung, verleugnet allerdings nicht oben genannte Anleihen. Gefällt mir recht gut, was man mit "Chevaliers" in diesen Tagen abgeliefert hat. Auf der Bandcamp Seite darf man Chevaliers streamen und gratis zum Herunterladen. Lohnenswert!


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