Montag, 18. April 2016

Porträt: Me And My Two Horses aus Hamburg

Der Stil wächst mit den Songs, in direktem Kontakt mit dem Klavier.
Ein interessantes Projekt aus Hamburg möchten wir Euch heute an dieser Stelle näher an das Herz legen. Das Projekt mit etwas ungewöhnlichen Namen "Me And My Two Horses" lädt ein, in einer Welt Platz zu nehmen, in der Alice im Wunderland und Edgar Allan Poe sich die Hand reichen.
Natürlich akustisch interpretiert im schön-schaurigen DarkAmbient. Wer hinter dem Projekt steckt und was die Zukunft bereithält, erfahren wir im Porträt über Me And My Two Horses. 

Vorweg eine kurze Beschreibung zu Me And My Two Horses, die im Genre des Ambient angesiedelt ist, mit einem düsteren Einschlag. Auf Ihrer aktuellen EP Heartbeats Horror Horses füllt die Hamburger Formation eine Nische des ‪‎DarkAmbient‬ aus, welche man nicht sehr oft begegnet. Weit gefächerte Klangstrukturen breiten eine dichte Atmosphäre aus Drama, Gefühl und dunkler Schönheit auf dem Hörer aus -  untermalt meist mit kleinen Nuancen aus dem neoklassischen Bereich.

Kommen wir aber nun zum Kern. Hamburg, auch meine zweite Heimat. Dass es hier einen Pool aus talentierten Musikern gibt, überrascht einem immer wieder auf das Neue. So auch Me And My Two Horses, ein Soloprojekt von einer netten Dame, namens Kristin. Den Projektnamen erklärt die Dame so, dass ihre Musik nicht wirklich von ihr allein geschaffen wird, sondern von inneren Kraftwesen geleitet und angetrieben wird." Dafür stehen die zwei Pferde, die ihre Gestalt auch sehr gern verändern.

Kristin kam durch einen Zufall zur Musik- im Dezember 2012 wollte ein Studienfreund aus Platznot sein altes Klavier loswerden. Er wusste, dass Sie gern ein Instrument lernen wollte und fragte, ob Kristin das Klavier aufnehmen möchte. Das tat Sie. Die Musik hat also irgendwie Kristin gefunden. Es dauerte auch nicht lange, bis Sie anfing, Songs zu komponieren. Die Frage war nur, welche Richtung man einschlagen würde.

Kristin meint dazu: „Da mich die Musik regelrecht überfallen hat, habe ich mich nie wirklich damit auseinandergesetzt, was genau ich machen will. Ich hatte ja nicht einmal vor, eigene Songs zu schreiben, sondern dachte, ich lerne Bach oder so was. Das habe ich auch ein bisschen, aber mich hat immer wieder etwas dazu angetrieben, Eigenes zu kreieren. Der Stil wächst mit den Songs, in direktem Kontakt mit meinem Klavier“.

Auch live weiß Kristin zu begeistern.
Seit Neustem sind auch die Instrumente Zither und am Akkordeon hinzugekommen. Man kann also bald von einem Multitalent ausgehen. Überraschend ist auch die Reaktion der Menschen auf die Musik. Viele sehen es als eine Art Bereicherung an. Liebhaber des dunklen Ambiente sind regelrecht begeistert auf die Kreationen von Kristin, wenn man die Kommentare auf ihren Social Media Plattformen verfolgt. Und das ist auch ein sehr lobenswerter und positiver Aspekt.

Auch Ziele für die Zukunft sind bereits schon geschmiedet. Kristin sagt: “Mein Ziel ist es, noch freier zu werden, indem was ich mache, und meine Ideen schonungslos umzusetzen - sowohl live als auch auf meinen geplanten Alben oder EPs.“
Ein neues Album ist bereits schon aufnahmebereit. Es wird den Titel „It Is Dark And It Is Late“ tragen, und wenn alles klappt, Ende Oktober dieses Jahres veröffentlicht werden, inklusive Releaseparty.

Gezeitenstrom bedankt sich für die Zeit von Kristin und wünscht Ihr auf Ihrem Weg alles Gute! Übrigends - Die aktuelle EP darf auf Bandcamp unter"pay what you want" heruntergeladen werden.



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